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Generationen am Arbeitsplatz

    Generationen am Arbeitsplatz

    Mehr und mehr Generationen prallen in Organisationen aufeinander. Immer häufiger liest man von der GenZ und den zugehörigen Herausforderungen an Arbeitgeber und den speziellen Bedürfnissen dieser Generation.

    Aber hey, Generationenkonflikte gab es doch schon immer, oder nicht? Neues Thema oder doch nur in neuem Umfeld wieder brandaktuell?

    Meiner Meinung nach ein klares „jein”. Ja, diese Generation bringt neue Eigenschaften, Fähigkeiten, aber auch Bedürfnisse mit. Und nein, weil jede Generation bislang genauso ihre Ausprägungen hatte.

    In der Gegenüberstellung ist nicht nur die Veränderung im Umgang mit Technologie und Medien ersichtlich, sondern auch die aufgrund der prägendsten Ereignisse zugrunde liegende persönliche Veränderung der Generationen. So ändern sich unsere Werte und Haltungen im Allgemeinen durch die unfreiwillige Auseinandersetzung mit Themen der jeweiligen prägenden Zeit unserer Jugend und unserem früherwachsenen Dasein nachhaltig.

    Was benötigen wir daher im beruflichen Umfeld für ein gelungenes Miteinander?

    Dass Generationen unterschiedlich ticken, ist nichts Neues. Während die einen stark dem 9 to 5 Modell verhaftet waren, legen andere Wert auf eine ausgewogene Work-Life-Balance. Die „neue” GenZ ist vielfach in ihr Berufsleben gestartet zu einer Zeit, in der wir mit der Covid-Pandemie konfrontiert waren. Wo plötzlich mobiles Arbeiten überall zugänglich war. Wo die Flexibilisierung von Arbeitszeiten nach Bedarf und die Verschmelzung von privater Zeit mit Arbeitszeit gang und gebe war. Nun jetzt „nach” der Pandemie fordert diese Generation genau das weiterhin ein, was sie zu schätzen gelernt hat: flexible Arbeits- und Zeitmodelle.

    So ungewohnt und aufwändig wie die Einführung dieser Flexibilisierung für viele Unternehmen auch sein mag: Mit klaren Leitplanken und organisationsweiten (Kommunikations-)Spielregeln kann ein Miteinander sehr einfach etabliert und gelebt werden und stellt somit eine rein formale Herausforderung dar. Eine Herausforderung, der wir offen und positiv entgegenblicken sollten, da es allen Generationen zu Gute kommen wird und ebenso positive Effekte auf Organisationen hat.

    Respekt, Verständnis und Offenheit - Mehrwert über Generationen hinweg.

    Diese erste Hürde beseitigt, braucht es aber allen voran drei Dinge, um eine Zusammenarbeit verschiedener Generationen wirkungsvoll umzusetzen:
    1. Gegenseitiger Respekt
    2. Verständnis für den anderen
    3. Offenheit für Veränderungen

    Egal welche Generation, egal ob beruflich oder privat, egal welche Situation: mit diesen drei grundlegenden Eigenschaften und Verhaltensweisen funktioniert ein miteinander. Die klassische Zuteilung der Generationen-Eigenschaften macht uns vielfach blind für die Vielfalt an Menschen. Klischees werden bedient und das Schubladendenken forciert.

    Arbeiten wir daran, Generation zu verbinden.

    Nicht gegeneinander, sondern am Miteinander. Gerade diese Vielfalt an Generationen, die aktuell auf dem Arbeitsmarkt aufeinandertreffen, bietet ein großes Potenzial. Erfahrung aus unterschiedlichen Krisenzeiten, gepaart mit Kenntnissen zu alter und neuer Technologie und Wissbegierigkeit in den unterschiedlichsten Bereichen, kombiniert mit einem Verantwortungsgedanken unserem Planeten und unserer Umwelt gegenüber – diese Kombination kann Unternehmen nicht nur stark, sondern nachhaltig, zukunftsorientiert und agil gegenüber Veränderung machen. Nutzen wir proaktiv dieses Potenzial für eine lebenswerte Zukunft! Unser eLearning Kurs Generationen im Alltag kann ein erster Schritt in die Richtung für mehr Gemeinsam und weniger Gegeneinander sein. 

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