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Wer suchet, der findet. Mit kleinen Schritten zum Lernerfolg

    Wer suchet, der findet. Mit kleinen Schritten zum Lernerfolg

    Wenn wir agiles Lernen einführen wollen, brauchen wir eine klare Vision. Ein motivierender Blick auf Agiles Lernen. 

    Lass uns mal agil werden.

    Vor einigen Jahren hat sich die Bewegung von Agilität in Gang gesetzt und seither muss alles und jeder agil werden. Doch das Verständnis, was sich dahinter verbirgt, ist immer noch sehr unterschiedlich. 

    Während die einen sich auf die klassische Methodenkompetenz stürzen und damit Kanban und Scrum meinen, meinen die anderen das Mindset und die Prinzipien dahinter. 

    Wenn wir von agilem Lernen sprechen, sprechen wir weniger von den Methoden. 

    Kleine Schritte, große Wirkung: Agilen Lernen einführen

    Es gibt einige wichtige Prinzipien in der Agilität, die sich sehr gut, auf lernen umlegen lassen. Aber bevor wir uns näher damit befassen, muss uns eines dabei klar sein: agil werden wir nicht von heute auf morgen. 

    Agilität ist nicht nur eine Methode. Agilität ist eine Haltung. Und eine Haltung verändert sich nicht so schnell. Wollen wir also agiles Lernen in unserem Team oder unserer Organisation einführen, so brauchen wir ein paar Dinge: 

     

    Mann hält Kompass in der Hand in einem verschneitem Wald.

    Die Essenz des Agilen Lernens liegt in kleinen Schritten. Statt große Ziele zu setzen, konzentrieren wir uns auf erreichbare Etappenziele. Das Motto „Ohne Probieren kein Erfolg“ steht im Zentrum dieses Ansatzes. Jeder Versuch, jeder Fehler ist eine Gelegenheit zu lernen und sich kontinuierlich zu verbessern.

    Let's Do It: Die Macht der Umsetzung wenn wir agiles Lernen einführen

    Das Motto „Let’s Do It“ unterstreicht die Bedeutung der Umsetzung von Wissen in die Praxis. Theoretisches Wissen allein reicht nicht aus. Die aktive Anwendung im realen Kontext ist entscheidend für nachhaltigen Lernerfolg. Die beste Vision, hilft nicht, wenn wir nicht ins Tun kommen. Die beste Strategie wird nicht nachhaltig verfolgt werden, wenn wir ewig zuwarten. Haben wir eine Vision und können diese in eine Strategie verwandeln? Kannst du sie auch in einem Satz kommunizieren? Versteht dein Gegenüber, wohin die Reise geht, oder ploppen überall die Fragezeichen in den Augen auf? Je klarer, wir das Ziel vor Augen haben und dieses kommunizieren können, desto mehr können wir begeistern und das Ziel, die Einführung von agilem Lernen verfolgen. Können wir begeistern, so können wir Mitstreiter für unsere Ideen finden. 

    Gemeinsam stark: Agiles Lernen im Team und Unternehmen

    Mit Mitstreitern ist das Durchhaltevermögen drastisch erhöht. Gegenseitiges ermutigen, erinnern und immer wieder kommunizieren. Denn wie bei jeder Veränderung geht auch eine Umstellung auf agiles Lernen nur in kleinen Schritten. Ein Prozess – nein sagen wir lieber eine Bewegung, wird dabei in Gang gesetzt. 

    Agiles Lernen ist wie schon gesagt auch eine Einstellung. Eine Einstellung, die sich klar für lebenslanges Lernen und kontinuierliche Verbesserung ausspricht. Es bedeutet auch, dass wir mutig sind und immer wieder Neues ausprobieren. Agiles Lernen im Team beinhaltet auch ebenso einen Austausch, ein gegenseitiges Lernen und Profitieren. Lernen kann dabei vieles sein. Ein Buch. Ein eLearning, ein Online Kurs, ein Video, aber auch eine neue Methode, ein Thema, mit dem man sich beschäftigt oder eine neue Herangehensweise, um einen Prozess zu verändern. 

    Agiles Lernen im Team ermutigt, bereichert und kann zum Beispiel in Anlehnung an Scrum in Learning Sprints abgehalten werden. Kleine Etappen auf dem Weg der kontinuierlichen Entwicklung. 

    Blick über die Schulter eine Frau. Frau sitz auf einem Stuhl und liest auf einem Tablet.

    Tipps für die Einführung von Agilem Lernen in Unternehmen:

    1. Schaffung einer Lernkultur: Fördere eine Unternehmenskultur, die das Lernen und Experimentieren unterstützt. Fehler sollten als Chancen zur Verbesserung betrachtet werden.

    2. Agile Methoden einführen: Implementiere agile Methoden wie Scrum oder Kanban, um Lernprozesse effizienter zu gestalten und kontinuierliches Feedback zu ermöglichen.

    3. Ressourcen zur Verfügung stellen: Stelle sicher, dass Mitarbeiter Zugang zu den notwendigen Ressourcen und Schulungen haben, um ihre Fähigkeiten zu entwickeln.

    4. Mentoring fördern: Etabliere Mentoring-Programme, um den Wissensaustausch zwischen erfahrenen und weniger erfahrenen Mitarbeitern zu fördern.

    Tipps für den individuellen Einstieg in das Agile Lernen:

    1. Selbstreflexion: Identifiziere deine Lernziele und reflektiere regelmäßig, um deinen Fortschritt zu überwachen.

    2. Kleine, klare Ziele setzen: Setze dir realistische, erreichbare Ziele, um den Lernprozess zu strukturieren und die Motivation aufrechtzuerhalten.

    3. Selbstständiges Experimentieren: Probiere neue Ansätze aus und hab keine Angst davor, Fehler zu machen. Jeder Fehler ist eine Gelegenheit zum Lernen.

    4. Lernressourcen nutzen: Nutze online verfügbare Ressourcen, wie E-Learning-Plattformen oder Webinare, um dein Wissen zu erweitern.