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Planen oder tun?

    Stop talking, start doing!

    Was wäre, wenn wir einfach weniger nachdenken und dafür mehr tun? In der traditionellen Strategieplanung ist es üblich, Daten zu sammeln und zu analysieren, Pläne aufzustellen und diese dann im Anschluss exakt nach Planung umzusetzen. Da unser Umfeld immer komplexer und unübersichtlicher wird, die Herausforderungen größer und vielfältiger werden, helfen uns jahrelange Planungen leider immer weniger. 

    Klar wünschen wir uns alle einen stabilen Markt, ein stabiles Umfeld und Situationen, die wir vorhersagen können. In der Realität funktioniert das immer weniger.   

    Strategieplanung oder tun? 

    Wenn wir also viel Zeit und Geld in eine umfangreiche Strategieplanung investieren, kann uns das zwar die Richtung vorgeben, aber ungünstigerweise auch die Option sein, dass wir uns in den Planungen verzetteln. Oder die Umsetzung der Planungen dann vollziehen, wenn sich die Rahmenbedingungen bereits grundlegend geändert haben. Die Möglichkeiten, auf ein agiles Marktumfeld zu reagieren, Innovation voranzutreiben oder spontanere Entscheidungen zu treffen, schwinden.   

    Was wäre also, wenn wir einfach mal mehr machen, ausprobieren und experimentieren? 

    Untermauert von Zahlen, die wir kennen, von Daten, die wir gesammelt haben, aber eben nicht durchgeplant bis auf die letzte Sekunde, sondern mit einer gewissen Flexibilität, mit der Möglichkeit Anpassungen vorzunehmen, Innovation zu fördern und der Möglichkeit auf Marktgegebenheiten nicht nur reagieren, sondern entsprechend dieser agieren zu können. 

    Veränderung und Wachstum können nur aus der Mitte erfolgen. Ein Top-Management, das Entwicklung forciert und Rahmenbedingungen schafft, damit sich die Gestaltung der Gegenwart und unmittelbaren Zukunft ermöglichen lässt. 

     

    Dringlichkeit zieht seine Kreise 

    Dringlichkeit muss erzeugt werden, damit ein agiles Umfeld geschaffen werden kann. Begehren, die geweckt werden, sich einzubringen und sich bei der Gestaltung aktiv zu beteiligen. Geben wir nur von oben nach unten weiter, ganz nach dem Motto „wir müssen“ werden Ängste geweckt. Angst, den Job zu verlieren. Angst, nicht mehr mithalten zu können. Diese Ängste müssen genommen und nicht geweckt werden. Mitarbeiterinnen müssen geschult und nicht entlassen werden. Gerade jetzt in Zeiten des Fachkräftemangels, langen Recruitingzeiten und Schwierigkeiten bei adäquaten Übergaben im Zuge von Pensionierungen muss ein Umdenken stattfinden. 

    Wenn wir unsere Mitarbeiterinnen ansprechen, erzeugen wir zunächst Dringlichkeit im mittleren Management und ziehen schließlich immer größere Kreise. Wir Emotion und Begeisterung bei unseren Mitarbeiterinnen und Partnern erzeugen, können wir die Veränderung mit Hilfe unserer Belegschaft stemmen. Viele werden sich beteiligen, mithelfen und die digitale Transformation nicht als Anordnung von oben verstehen, sondern aktiv gestalten. Nur dann, wenn das gelingt, kann eine nachhaltige Veränderung im Unternehmen stattfinden.

    Unternehmen, die auch zukünftig am Markt wachsen und innovativ sein wollen. Die Entwicklung der eigenen Mitarbeiterinnen im Unternehmen fördern. Unternehmen, die bereit sind, Experimente zu wagen. Die, die auch bereit sind, den Kurs zu korrigieren und laufend neu auszurichten. 

    Der Kompass 

    Aber gleich ist es auch, wenn wir uns selbst Ziele setzen. Im kleineren Umfang, aber doch. Redet über eure Ziele, versucht andere dafür zu begeistern. Sucht euch Unterstützer, die euch aktiv und passiv dabei helfen, die Ziele zu erreichen. Reflektiert regelmäßig darüber, was ihr bereits erreicht habt und passt gegebenenfalls euren Weg oder auch das Ziel an. 
    Manchmal ist es gut, im Zuge eurer Selbstreflexion einen Schlussstrich zu ziehen. Das Gedankenkarussell zu stoppen. Die Vergangenheit sein zu lassen und nach vorne zu blicken. 

    Der Kompass ist da. Tief in euch drinnen. Wenn es sich nicht gut anfühlt, dann ist es auch nicht gut. Und wenn wir das erkannt haben, machen wir am besten einen Schritt zurück. Wir fragen uns, was es braucht, was wir brauchen, damit es sich gut anfühlt. Und wenn wir das herausgefunden haben, dann starten wir auch los und verfolgen den Weg, dahin zu kommen, damit es sich für uns gut anfühlt. Vergiss dabei aber nicht auf diesem Weg, deine Teilerfolge zu feiern, dich zu belohnen, aber auch laufend immer wieder zu hinterfragen, ob es sich nach wie vor gut anfühlt. 

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